Heute: Die GEMA-Mitgliedschaft unter der Lupe

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Berlin, 25.01.12
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Verehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren.
Mir war im letzten Jahr plötzlich bewusst geworden, dass ich ja seit 40 Jahren selber Mitglied der GEMA bin.
Siehe dazu auch mein Blog:
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...und die früheren Blogs, in denen ich bereits mehrfach die Frage problematisiert hatte, WER denn tatsächlich von dieser Einrichtung profitiert - und mit welchem Recht und in welcher Höhe undsoweiter.
Hier soll es einmal darum gehen, welche genauen Befähigungen und Qualifikationen manfrau erfüllen muss, um angeschlossenes, außerordentliches oder gar ordentliches Mitglied werden zu können. Aber lassen wir uns doch erst einmal diese drei verschiedenen Mitgliedschaften von Kuehnel erklären:
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Besonders schön erklärt ist:
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2008 bekamen die
Ordentlichen Mitglieder (ca. 5% der Gesamtmitgliedschaft) 64,71 % der Tantiemen
Außerordentlichen Mitglieder (ca. 10% der Gesamtmitgliedschaft) 5,77 % der Tantiemen
Angeschlossenen Mitglieder (ca. 85 % der Gesamtmitgliedschaft) 22,19 % der Tantiemen
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Also frage ich persönlich einmal bei der GEMA nach, welcher Art Mitgliedschaft ich mich höchstselbst denn nun erfreuen und rühmen kann und erhalte folgende Antwort:
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Nanu, denke ich. Ist die GEMA nun zum Schutz des Urhebers oder zur Beurteilung der urheberischen Qualifikationen eines selbsterklärten Urhebers gedacht und beauftragt?!? Ich schreibe also an die GEMA folgendes zurück:
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Tscha, da kam dann erstmal nix - außer einem Anruf, dass ich mich noch zu gedulden hätte. Am Ende des letzten Jahres habe ich mir erlaubt, an die Angelegenheit zu erinnern:
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Franz de Byl an GEMA 31.12.11
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Und dann kamen zwei Anrufe - einer aus Berlin und einer aus München. Jedenfalls müsse ich mich leider noch etwas gedulden...
Ich glaube, das wird bald richtig spannend.
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Jedenfalls teile ich euch sofort mit, was weiter passiert...
Happy New Years!

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