GEMA - e pluribus unum | Die GEMA-Mitgliedschaft unter der Lupe

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Berlin, 25.01.12
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Verehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren.
Mir war im letzten Jahr plötzlich bewusst geworden, dass ich ja seit 40 Jahren selber Mitglied der GEMA bin.
Siehe dazu auch mein Blog:
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...und die früheren Blogs, in denen ich bereits mehrfach die Frage problematisiert hatte, WER denn tatsächlich von dieser Einrichtung profitiert - und mit welchem Recht und in welcher Höhe undsoweiter.
Klar ist, dass manfrau Mitglied sein muss, um die Segnungen der GEMA über sich herabregnen lassen zu können. Ist auch klar, aber: Es gibt ganze drei verschiedene Formen dieser Mitgliedschaft, hier wirklich schnell und sehr gut von Kuehnel erklärt:
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Besonders schön erklärt ist:
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2008 bekamen die
Ordentlichen Mitglieder (ca. 5% der Gesamtmitgliedschaft) 64,71 % der Tantiemen
Außerordentlichen Mitglieder (ca. 10% der Gesamtmitgliedschaft) 5,77 % der Tantiemen
Angeschlossenen Mitglieder (ca. 85 % der Gesamtmitgliedschaft) 22,19 % der Tantiemen
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Also frage ich selbst einmal bei der GEMA nach, welcher Art Mitgliedschaft ich mich selbst denn nun erfreuen und rühmen kann und erhalte folgende Antwort:
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Nanu, denke ich. Ist die GEMA nun zum Schutz des Urhebers oder zur Beurteilung der urheberischen Qualifikationen eines selbsterklärten Urhebers gedacht und beauftragt?!? Ich schreibe also an die GEMA folgendes zurück:
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Tscha, da kam dann erstmal nix - außer einem Anruf, dass ich mich noch zu gedulden hätte. Am Ende des letzten Jahres habe ich mir erlaubt, an die angelegenheit zu erinnern:
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Franz de Byl an GEMA 31.12.11
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Und dann kamen zwei Anrufe - einer aus Berlin und einer aus München. Jedenfalls müsse ich mich leider noch etwas gedulden...
Ich glaube, das wird bald richtig spannend.
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Jedenfalls teile ich euch sofort mit, was weiter passiert...
Happy New Years!

Bundesgerichtshof entscheidet über GEMA

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Berlin, 21.11.11
Mit Interesse habe ich die Nachricht über ein BGH-Urteil in Sachen GEMA vs. Schausteller, Staßenfestveranstalter pp. gelesen (27.10.11 - I ZR 125/10).
Hier die Mitteilung der Presstelle des BGH:
Daraufhin entdecke ich einen Leserbrief eines gewissen Thomas Hohnen im Leserforum der Berliner Morgenpost:
Den gibt's hier zum Nachlesen:
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Habt ihr's gelesen? OK, hier ist die MoPo doch tatsächlich einem der größten Lobbyisten der GEMA aufgesessen. Der Unterzeichner "Thomas Hohnen" ist nämlich identisch mit einem gewissen "Maurice Thomàs" - und wenn ihr wissen wollt, wer das ist, dann könnt ihr im Netz ja mal googeln...
Mir ist dieser Thomas Hohnen alias Maurice Thomàs schon vor Monaten höchst unangenehm im Zusammenhang mit dem Thema GEMA vs. Kindergärten, St. Martinszüge usw. aufgestoßen, wo er sich über "tendenziöse Berichterstattung gegen die GEMA..." ausließ - nachzulesen in meinem Blog zu dieser ebenso lächer- wie widerlichen GEMA-Aktion:
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Aber zu den "Argumenten" des Herrn Hohnen:
Hohnen spricht in seinem Leserbrief von regelrechten Standmieten in Höhe von 5.000 € - in denen dann exakt 91,60 € GEMA-Gebühren pro Stand enthalten wären, was pro Tag lächerliche 2,62 € ausmachen würde. Aus diesen Zahlen ergeben sich für mich und meinen Taschenrechner genau 34,961832... Festveranstaltungstage, um die es sich also handeln würde. Im Umkehrschluss genau 143, 0131 € Standmiete pro Tag. Ich denke, hier muss man nicht weiter über den ungeheuren Nonsens dieses "Leserbriefes" nachdenken - sehr peinlich für die Morgenpost, dass sie einem derart auffallend blödsinnigen Lobbyisten zum Munde geht, anstatt diesen Raum besser den kühlen Rechnern in Sachen GEMA zur Verfügung zu stellen.
Das Urteil des BGH ist in der Sache gerecht - aber:
Übel an dem Urteil stößt auf, dass dadurch der Monopol-Status der GEMA einmal wieder gestärkt wurde und besonders:
Dass der GEMA, die für solche Festivitäten laut Tenor d.U. selbst noch gar keinen "eigenen" "Tarif" "entwickelt" hatte (diese Art Veranstaltungen gibt es ja schließlich auch erst seit etwa 1950...), wieder KEINE Vorgaben über Sinn, Zweck, Wert oder Höhe der von ihr verlangten Lizenzgelder UND INSBESONDERE DEREN VERTEILUNG gemacht worden sind.
Der BGH hat der GEMA lediglich die "Berechnungsgrundlage" zuerkannt, sich aber nicht über Höhe und Verwendung der in Vollzug gestellten Lizenzgelder ausgelassen.
Der gaaaaaaaaaaanz "neue" Tarif der GEMA für solche Feste ist übrigens hier nachzulesen:
http://www.franz-de-byl.de/MoPo/tarif_strassenfeste.pdf
Die Verteilung der von der GEMA wann, wo, von wem, und wieso inkassierten Gelder ist jedoch leider überhaupt nicht nachzuprüfen - es ist aber aufgrund des Punktesystems der GEMA ohne Zweifel davon auszugehen, dass diese zu weit mehr als 85 % auf den Konten der bundesdeutschen Verlage landet. Jedenfalls hat all dies selbst bei Strassenfesten absolut nichts mit einer "Sich-die-Taschen-füllen auf Kosten der Urheber" (Hohnen alias Thomàs) zu tun. Die echten oder tatsächlichen Urheber erzielen weder einen Vor- noch einen Nachteil dadurch.
Das gibt's nur, wenn man ordentliches Mitglied in der GEMA ist, am besten mit eigenem Verlag, wie Herr Maurice Thomàs - dann muss nämlich keine einzige Komposition usw. von einem gespielt werden - und man kassiert trotzdem!
Der Tarifdschungel der GEMA ist nun also um einen weiteren Tarif verschlungen und verdunkelt worden - das macht dann irgendwas +-265 Tarife? Oder sind's vielleicht noch mehr?
Ach was, seht doch selbst nach unter:
https://www.gema.de/nc/musiknutzer/tarifsuche.html
Viel Spaß wünscht
Franz de Byl
Berlin, 22.11.2011

Gema, Meisel - wie geht's weiter?

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Berlin, 16.11.11
Je mehr ich über die Geschehnisse des Jahres 1970 in Sachen dieser illegalen LP "Franz de Byl & Heiner Hohenhaus" erfahre, umso aufregender und wirrer wird alles - insbesondere, was die Rolle des Meisel-Verlages (Edition Intro) und der GEMA angeht.
Wie auch immer: Heiner hatte den Vertrag unterschrieben - und leider gemeinsame Sache mit dem Verlag gemacht...
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Ich werde jetzt versuchen müssen, nach allen Regeln der Kunst Mr. Sven Meisel in die Haftung zu zwingen.
Das kann dauern - aber ich habe Geduld.
Melde mich wieder -
Franz de Byl, 21.11.11

Die GEMA, ihre Verleger, Bushido und andere Wixer

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Es gibt Neuigkeiten in Bezug auf die in meinem vorangegangenen Blog mächtig ausgebreitete Geschichte über die LP "Franz de Byl & Heiner Hohenhaus" (wer das noch nicht kennt, sollte erstmal hier nachlesen: http://franzdebylsblog.blogspot.com/2011/06/die-gema-und-ihre-musikverleger-eine.html).
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Aber zunächst zum Bushido-Bambi, der gegenwärtig die rosenstolzschen und anderen gutmeinenden wie schlimmjammernden Menschlein im Lande verärgert. Was, frage ich, was nur?_... zwingt einen klar denkenden und ethisch fühlenden Menschen dazu, diesen "Bambi" überhaupt anzunehmen? Klar: Das Preisgeld! Wieso Preisgeld? Es gibt doch gar keine Kohle zum Bambi - nur dieses dusslige vergoldete Bronzekitz. Also alles bloß eine Frage der Ehre? 
Genau, aber dieser übelriechende und widerlich klebrige Bambi wird allein von den bundesdeutschen Verlegern (namentlich allen voran: Burda) ausgepreist - von niemand sonst! Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing...
Insofern können sich ALLE, aber auch alle Preisträger gemeinsam als lupenreine und folgsame Marionetten des bundesdeutschen Verlagswesens incl. aller nachgeschalteter Befehlsempfänger wie GEMA, GVL usw. belobigt und geoutet fühlen. Tscha, und jetzt sogar auch noch ein gewisser Bushido.
Sehr weh tut, dass selbst Helmut Schmidt sich hier hat vereinnahmen lassen - alle anderen sind und waren jedoch bloß Handlanger und Handpuppen der Verlags-Mafia dieser BRD. Da ändert auch 'ne schlappe Ansage eines rosenstolzenden Bubis (wie hieß der doch gleich??) nichts dran. Der Bambi - wie übrigens alle anderen Veranstaltungen ähnlicher Konvenienz - ist nichts anderes als eine abstoßend inzestuöse Versammlung, bei der die grauen Frau- und Herrschaften hervorsteigend aus ihren Gräbern das dummjunge Blut absaugen wollen, um bis in alle Ewigkeit weiter untoten zu können.
Klar ist Bushido ein eitles Arschloch, das Letzte vom Letzten, ein Analphabet und Selbstficker, aber der Verlag, der hinter ihm wirkt und arbeitet, macht Bushido erst zum Anstifter - und das Publikum - insbesondere unsere Bambi-Königinnen (s. Bild rechts)  - glauben auch noch die Mähr vom Kraftbullen, der trotz aller schwarzgrünrotroter Integrationsbestrebungen doch noch ein richtig guter Deutscher geworden ist. Dafür hat er eben auch den Bambi für (seine?) Integration bekommen - und natürlich für alle seine kapitalen "Fehler" - besser Verbrechen, die er vor rund 10 Jahren +- weitere 10 begangen hatte...(...und das waren nicht gerade wenige).
Voll geil!
Ich weiß nur, dass Bushido impotent ist, aber das trifft genau so auf die meisten anderen Bambi-Empfänger zu. Lediglich frage ich mich, wie die Verleger ihren Inzest weiter betreiben können, wenn sie nur Zeugungsunfähige auszeichnen?
Denkbare Erklärung: Sie haben ihre Keller ausgebaut und ficken ihre eigenen Kinder, die sie dort eingesperrt haben, damit diese danach den Laden erben und untereinander weiter ficken, Kinder und Kindeskinder usw....
So wird das Verlagswesen von Geschäftsjahr zu Geschäftsjahr immer blöder und blöder - merkt es selbst aber nicht. Wie hat mein alter Freund Martin Buchholz gesagt: Amnesie International!
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Nur Heino hat die Größe, seinen Bambi zurückzugeben! Ich hätte nie gedacht, dass ich Heino einmal Achtung und bewundernden Applaus entgegenbringen würde! Ich bin zutiefst beschämt, lieber Heino - kannst du mir verzeihen? Du bist eben doch der Größte!! Jetzt musst du dich nur noch als Muezzin in Neukölln bewerben und aufschwingen - das wär doch DER Integrations-Hammer, oder? Aber das wird wohl nix - sehr schade...
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Bushido wird übrigens auch vom Meisel Verlag vertreten, womit ich die Kurve zu meiner eigenen Geschichte gekratzt haben dürfte:
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Ich bin jetzt im Besitz einer Kopie des Verlagsvertrages, den Heiner Hohenhaus 1970 unterschrieben haben sollte. Bushidos Vertrag mit Meisel wird auch nach 40 Jahren kaum anders aussehen...
Wer wissen will, wie so ein Verlags-Vertrag aussieht und was da alles drinsteht:
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Und was ich eigentlich erzählen wollte, lasse ich euch in meinem nächsten Blog wissen -
ich leg' mich erstmal wieder hin - Franz de Byl
Berlin, 12.11.2011

Die GEMA und ihre Musikverleger - eine authentische Geschichte von 1970 bis heute

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Viele Menschen denken immer noch grundsätzlich positiv über die GEMA, weil sie eben glauben, dass die GEMA die Rechte der Urheber vertreten würde, damit diese schließlich auch ihren Anteil bekommen usw.usw.
Um diesen Irrglauben auch weiterhin in der Öffentlichkeit aufrechterhalten zu können, gibt die GEMA Jahr für Jahr Unsummen für ihre Hochglanzbroschüren (z.B. "virtuos") und sonstige Imagewerbung aus.
Nach der GEMA-Petition 2009-2010 sind diese "Werbeausgaben" mächtig in die Höhe geschossen. Seitdem sieht sich die GEMA nämlich ständig wachsender und plötzlich auch öffentlicher Kritik ausgesetzt, und muss immer mehr Rechtsanwaltskanzleien beschäftigen und bezahlen, um ihren "laufenden Betrieb" möglichst störungsfrei aufrechterhalten zu können.
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Alle, die mein Blog kennen, wissen natürlich längst, dass ich seit mehr als einem Jahrzehnt zu den lautesten und vielleicht auch erfolgreichsten GEMA-Störern gehöre - zuletzt hat mein Blog über die KiTa-Abzocke der GEMA diese tatsächlich auch nennenswert größere Einbußen gekostet...
Ich bin aber selbst auch Mitglied der GEMA seit 01.01.1972, und zwar so genanntes "angeschlossenes" Mitglied - aber auch Mitglied der VG Wort und vor allem der GVL und des DTKV. Daher kann ich im Unterschied zu den meisten anderen GEMA-Kritikern den Laden sowohl von innen wie von außen begutachten und beurteilen. Und ich habe eine wirklich einschneidende und alle Unklarheiten vollständig beseitigende Erfahrung in Sachen Urheberrecht, Musikverlage, GEMA undundund bereits als 20-jähriger Hippie gemacht, die mir vor 40 Jahren schon das Innere dieses GEMA-Apparates / dieser legalen Strauchdiebe vor Augen führte.
Hier die Geschichte, die bis heute aktuell geblieben ist:
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Ende 1970 erschien eine LP auf Metronome (Kat.-Nr. MLP 15.383), aufgenommen im Audio Ton Studio Berlin, Produktion HANSA Musik (Wolfgang Asam, Tom Müller), erschienen im Musikverlag Edition INTRO, Meisel Verlage GmbH, Wittelsbacher Str. 18, 10707 Berlin - damals zuständig: Peter Meisel (2009 gestorben auf seinem Alterssitz (?!) in den USA) und dessen Bruder Thomas Meisel i.R. / heute zuständig und executiver Rechtsnachfolger: Sven Meisel. Gegründet wurde die Edition Intro von Will Meisel im Jahre 1926, dessen Geschichte und Rolle, die er als NSDAP Mitglied und gnadenlos überzeugter Nazi im 3. Reich gespielt hatte, besondere Aufmerksamkeit verdient.
Die Edition INTRO, Meisel Musikverlage GmbH blickt als Familienbetrieb also auf eine stolze Tradition zurück, und es ist daher sicher auch nicht weiter verwunderlich, wenn heute solche "Künstler" wie Dieter Bohlen - aber auch Gunter Gabriel bis hin zu Frank Zander und Bushido von diesem Verlag direkt oder indirekt vertreten werden (Näheres unter der oben angegebenen website des Verlages). Es ist nicht bekannt, über wieviele weitere Musikverlage Sven Meisel heute bestimmt oder "mit"bestimmt, jedoch dürften es an die 100 Unter- und Nebenverlage sein - man kann sicher sagen, dass er seine Finger überall drin stecken hat. Bis hin zu Sony Music und Universal, EMI oder Warner.
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Zurück zur LP. Es handelt sich um die LP "Franz de Byl & Heiner Hohenhaus", die  illegal und ohne gültigen Verlags- und/oder Plattenvertrag in einer Startauflage von 2-5000 Expl. 1970/1 erschienen ist. Die genaue Geschichte, wenn auch in englischer Sprache, und warum diese häßliche Geschichte mich noch heute verfolgt und quält, lässt sich HIER nachlesen.
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Jedenfalls steht fest: Meisel hatte kein Recht, diese Platte zu publizieren. Nicht mit diesem Cover und erst recht nicht mit den falschen Angaben zu den originären Komponisten und Textdichtern (wen's interessiert: HIER gibt es ein Statement von mir - man muss nur scrawlen bis MLP 15.383).
Damit sind wir wieder bei der GEMA. Der Meisel Verlag hatte nämlich gleichwohl eine Meldung an diese gemacht, dass die "Werke"
Susan, World of Trouble, I Can't Find My Way, Evil, I'd Rather Drink Muddy Water
in sein Verlagsrepertoire aufgenommen und veröffentlicht wurden, und dass die Lizenzen mangels Mitgliedschaft der "Komponisten und Textdichter Franz de Byl & Heiner Hohenhaus" in der GEMA zu 100% an den Verlag ausgeschüttet werden sollen. Dieser kümmere sich danach um entsprechende Weiterleitung der Urheberanteile, ...na, klingelt's schon?
Das nämlich ist des Pudels Kern: Der Verleger hat nicht nur wider besseres Wissen sondern ohne einen Verlagsvertrag sowie ohne Freistellung durch die tatsächlichen Urheber in rein betrügerischer Absicht "Werke" bei der GEMA angemeldet, die dem Verlag NIE ZUSTANDEN.
Er hat seine Lizenzansprüche erschlichen - und die GEMA hat mitgemacht. 40 Jahre lang, wie ich selbst erst vor knapp 2 Jahren erfahren musste.
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Man muss sich das ganze Geschehen noch einmal vor Augen führen: Es wird eine LP in einer Startauflage von 2-5 Tausend Stück auf den Markt geworfen, OHNE überhaupt ein jedes Recht für eine Veröffentlichung zu haben! Heiner und ich waren sprachlos, völlig am Ende (Heiner hat sich in der Folge sogar das Leben genommen) und wir haben nur noch darüber nachgedacht, wie wir jede weitere Veröffentlichung untersagen könnten usw.usw.
Womit wir dann letztlich auch erfolgreich waren - aber die erste Auflage war weg, verteilt, verkauft. Keine Chance, die Platten zurückzuholen!
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Heiner und ich hatten uns nach dieser Erfahrung getrennt, weil wir darüber so sehr in Streit und Misstrauen gerieten und jeder dem anderen die Schuld gab, was natürlich Quatsch war: Eine Schuld und letztlich kriminelle Absicht konnte nur beim Verlag liegen und von diesem ausgehen. Er hat uns einfach hintergangen und dachte wohl, dass wir den Vertrag schon unterschreiben würden...wie doch alle seine anderen "Künstler", besser psychopathische Border Liner und selbstverliebte Exhibitionisten, dies ja auch immer problemlos gemacht hatten...
Also für den Verlag war der ganze Betrug ein völlig normales Tagesgeschäft. Deshalb war Peter Meisel auch absolut irritiert, als insbesondere ich einen solchen Krach gemacht habe und hat dann auch schnell versichert, dass die gesamten Unterlagen vernichtet würden und auch KEINE weitere Pressung usw. erfolgen würde. Danach habe ich nichts mehr von Herrn Meisel gehört. Und ich habe natürlich auch keinen Pfennig an Lizenzen bekommen, was mich aber eben nicht gewundert hatte, da ja die Songs nicht von uns komponiert und/oder getextet waren. Von der GVL hatte ich damals noch nichts gehört und Lizenzen vom Verlag...ist klar, oder?
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Ich hoffe, Ihr seid mitgekommen, denn nachdem ich spätestens 1972 einen Strich unter diese Erfahrung gemacht hatte, weil ich dachte: Das Ding ist jetzt weg und gelaufen und wird nie wieder auftauchen, Heiner ist tot - also legen wir den Mantel des schweigenden Vergessens darüber und blicken nach vorn..., da taucht 40 Jahre später der ganze Dreck wieder auf! Und zwar gepowert durch eine Handvoll Internet-Vollidioten, die mit einer Riesenwerbung und absoluten Phantasiepreisen diese Platte bei so genannten Internet-Marktplätzen anbieten, veröffentlichen und anpreisen, weil mein Name auf der "legendären NWW-Liste" steht!
Jetzt war ich wieder gezwungen, dagegen vorzugehen und musste mir als erstes die gesamten Rechte für diese LP holen, ---alles zurück auf Anfang. Deshalb will ich hier nur die wesentlichen Stationen verkürzt darstellen. Zunächst der Musikverlag: Ich musste in Erfahrung bringen, dass das bei Meisel liegende Schallplattenprogramm der Metronome in der Zwischenzeit mehrfach verkauft wurde und heute bei der Universal liegt. Der damalige Produzent Hansa ist inzwischen bei Sony Music, der Verleger aber weiterhin die Edition Intro, Meisel Verlage. Nun müssen derartige Unterlagen von Rechts wegen eigentlich 50 Jahre lang aufbewahrt werden - also recherchiere ich bei allen Beteiligten, ob sich noch das Master Tape und das Original-Cover-Artwork in irgendwelchen Archiven befindet.
Ergebnis: Nichts zu finden, was ja auch nicht wundert, da alles vernichtet worden sein sollte...
Immerhin kann ich Universal dazu bringen, mir diese Erklärung auszustellen:
http://www.franz-de-byl.us/Universal_2009.pdf
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Und hier lassen sich drei Faxe von Herrn Sven Meisel himself nachlesen, aus denen sich die Bunkermentalität dieses ehemaligen Nazi-Verlages in vorbildlicher Weise nachlesen lässt.
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http://www.franz-de-byl.us/INTRO/edition_intro1.pdf
http://www.franz-de-byl.us/INTRO/edition_intro2.pdf
http://www.franz-de-byl.us/INTRO/edition_intro3.pdf
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Gewaltig, oder? Ich bin heute sicher, dass Heiners Unterschrift unter den Verlagsvertrag gefälscht ist - kann ja kaum einer noch nachprüfen...
Aber wie Herr Meisel eine Berechtigung daraus zieht, dass die "Rechte" dem Verlag offenbar eingeräumt werden sollten, ist schon infam, oder?
Jedenfalls gibt er zu, dass die "Werke" seit 1971 als Verlagswerke bei der GEMA gemeldet waren. Dass ich Peter Meisel und allen anderen erklärt hatte, dass die Titel nicht von uns komponiert und getextet - sondern lediglich bearbeitet waren, weshalb wir auch den Verlagsvertrag nicht unterzeichnet hatten, lässt er geflissentlich außen vor...
Er beruft sich vermutlich auf die Gnade der späten Geburt...
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Zurück zur GEMA: An diesem Beispiel lässt sich jedoch sehr bildhaft verdeutlichen, dass die GEMA überhaupt nicht beurteilen und nachvollziehen kann, welche Titel von welchem tatsächlichen Urheber stammen. Sie nimmt nur das auf, was von ihren "Mitgliedern" (insbesondere ihren Verlags-Mitgliedern)  gemeldet wird. Es reicht also eine kleine Änderung in Titel, Tonart oder Sparte - und schon werden irgendwelche Urheber um ihre Komposition gebracht!
Dass die GEMA bis heute nichts von all dem mitbekommen hat, läßt sich z.B. daran erkennen, dass sie ohne jede Beanstandung die gesamten Titel nun als so genannte Manuskriptwerke zu Heiners und meinen Gunsten zurückgestuft hat:
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http://www.franz-de-byl.us/INTRO/EdIntro_Titel.pdf
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Ich habe der GEMA jetzt noch keine Mitteilung gemacht, dass die gemeldeten "Werke" seit 40 Jahren unberechtigt und ungesetzlich von der Edition Intro zur Anmeldung gebracht wurden, da ich wissen und beweisen können will, ob und welche Lizenzeinnahmen für diese Titel auch heute noch ausgeschüttet werden.
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Gegen den sauberen Herrn Sven Meisel wird dann sehr bald der Prozess gemacht. Und dann findet diese so hässliche Geschichte vielleicht doch noch ein gutes Ende, bevor ich in die Urne fahre...
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Lied Ende



GEMA - KiTas sollen zahlen, was tun? GEMA vs. KiTas, GEMA gegen Kindergärten - Faktencheck

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Habe einmal ein ausgedehntes Nachforschungs-Surfing durchs Web in Sachen GEMA & VG Musikedition vs. KiTas unternommen - und im Wesentlichen folgende drei Hauptreaktionen feststellen können:
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- blanke Wut und/oder schieres Entsetzen bis hin zu völlig emotionslosem Unverständnis, was in dieser Sache von Springer-Presse bis SPIEGEL und Stern, jeder Menge Tages- und Lokalpresse, aber auch von recht vielen PolitikerInnen nachzulesen ist, wobei sich insbesondere unsere Volksvertreter einmal wieder gewohnt sachunkundig, dafür jedoch stets zutiefst betroffen und ratlos zu dieser Angelegenheit äußerten. Empörte Äußerungen auch von KiTa-MitarbeiterInnen, die nur noch fassungslos stöhnen, dass die Kinder doch gar keine Noten lesen könnten. Warum sollten also Noten kopiert werden? Für wen? 
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- jede Menge Beiträge von Rechtsanwälten, die das Vorgehen von GEMA und VG MusEd unter Bezug auf einen ollen Paragraphen (§ 53 UrhG) für rechtens erklären und DRINGEND nahelegen, die von der GEMA aufgeschwatzten "Lizenzanträge" anzunehmen und zu unterschreiben. Bei näherem Hinsehen handelt es sich jedoch ausnahmslos um sog. Hausrechtsvertreter, die in den Diensten von GEMA & VG stehen und offenbar gezielt angesetzt worden sind, um etwaige Widersprüche oder Klagen von vornherein zu unterbinden. Aber es wagen sich sogar "Urheber" aus ihrer Plagiats-Deckung und prangern "Tendenziöse Berichterstattung über die GEMA" an. Der erste in der Reihe dieser GEMA-Handlanger und -Profiteure ist ohne jeden Zweifel ein gewisser Maurice Thomás. Alle diese freundlichen Ratgeber vergessen übrigens bei ihren Drohungen und Belehrungen nicht, immer gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen 56 Euro ja doch um ein wirklich entgegenkommendes Angebot gemessen an dem Straftatbestand blabla usw.usw....handeln würde.
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- und schließlich mehrere Rundbriefe aus den höheren Etagen von Ev. und Kath. Kirche, wie z.B. diesen der Erzdiözese Freiburg oder der EK Kirchenverwaltung, wo die weniger ihrem Gott als viel mehr sich selbst wohl gefälligen Klerumse ihre KiTas zu dem angebotenen Pauschalvertrag einzusammeln und zu überzeugen versuchen.
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KEINEM aber fällt auf, dass sich die VG MusEd in geradezu krimineller Verschwörung mit der GEMA eine "neue" Gebühr für eine bereits mehrfach ausgekehrte Leistung erdacht hat. So haben z.B. die christlichen Kirchen als Hauptbetreiber der bundesdeutschen KiTas seit eh und je Pauschalverträge für das "Kopieren von Noten" mit der VG Musikedition abgeschlossen und zahlen längst entsprechend kräftig für ihre Kirchen und Gemeindehäuser an diese "VG Musikedition". Die Diözesane oder kirchlichen Haushaltsdezernenten hätten also nur darauf hinweisen können, dass die KiTas natürlich schon immer genauso unter diesen Pauschalvertrag gefallen sind und waren - selbst wenn diese Tatsache bislang möglicherweise nicht explizit in den bestehenden PauschVerts mit der VG erwähnt worden war! Aber darauf hatte sich die VG Edition und deren sauberer Geschäftsführer Christian Krauß (hier rechts im Bild)
natürlich vorbereitet: Da die VG nie hätte darlegen können, wieso jetzt alle über die bereits verhandelten Verträge hinaus noch einmal neu und zusätzlich zahlen müssten, hat sie sich schlauerweise an die GEMA gewandt, um dadurch eine "neue" Abgabe kreieren und begründen zu können! Dadurch hat jetzt zwar die GEMA das Problem, aller Welt erklären zu müssen, dass es nicht um ein GEMA-Singeverbot, sondern um das Kopieren von Noten...(ich kann's schon nicht mehr hören) geht und die eigentlich zuständige VG Musikedition der GEMA das Inkasso dafür übertragen hätte usw.usw.
aber warum die "eigentlich zuständige" VG gerade DIESE "neue" Abgabe nicht wie alle anderen gleich gearteten auch selbst kassiert, wird nicht erklärt! Alles klar?
Das erinnert mich irgendwie an die Olsen-Bande - mächtig jewaltig, Christian!
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Weiter fällt KEINEM auf, dass unter dem "Kopieren und Vervielfältigen" von Noten zum Zeitpunkt der ersten Gesetzesniederschrift des § 53 etwas ganz anderes als das "Fotokopieren" von Noten verstanden worden war. Als "Kopierer" wird übrigens bis heute noch jemand bezeichnet, der dem Komponisten eines Orchesterwerks die Arbeit dadurch erleichtert, indem er die meist wie hingerotzt notierten Originalnotationen in ordentliche Notenschriften mit den dazugehörigen Notenschlüsseln überträgt und als Einzelstimmen wie als Partitur ausführt. Damals eine Riesenarbeit, woraus sich natürlich auch erklärt, warum der Gesetzgeber eine derart hohe Würdigung den Notenschreibern und den Verlagen, die ja die Kosten für den Druck des Notenstiches tragen mussten, entgegenbrachte (im Gesetzestext finden wir deshalb u.a. auch die Bezeichnung "graphische Aufzeichnungen" - als handele es sich um die betenden Hände von Dürer)
...woraus sich vermutlich aber auch erklärt, warum der Gesetzgeber ausdrücklich das "Abschreiben" erlaubte. Wer sich nämlich wirklich diese riesige Mühe machte, sollte nicht als Urheberrechtsverletzer belangt werden. Aus diesem historischen Hintergrund heraus findet sich im zitierten Gesetz verständlicherweise (...denn damals gab's echt noch keine Copyshops!) auch keinerlei Hinweis darüber, ob denn etwa das Fotokopieren einer eigenhändig erstellten Abschrift erlaubt sei...- aber lassen wir das mal.
Wer nun die heutigen digitalen Möglichkeiten und auch nur entfernt die der ComputerNotenschriftSoftware kennt, die schon beim Kauf eines jeden Aldi-Keyboards kostenlos mitgeliefert wird, könnte vielleicht den aufkommenden Verdacht spüren, dass das Notenschreiben und Transponieren heutzutage schlicht "Der Brüller" ist. Man spielt einfach den Song auf dem Keyboard und der Computer schreibt die Noten dabei mit - druckreif. Zumindest bei Kinderliedern und Pop-Songs Marke Dieter Bohlen oder Stefan Raab geht das aufgrund der Simplizität der Melodien, Harmonien und Metren auch auf dem Aldi völlig problemlos...
Will man etwas korrigieren oder in eine andere Tonart/Stimme übertragen, oder den Text darüber schreiben oder ändern usw.usw. - alles überhaupt kein Problem, Kollege Computer übernimmt...!
Umgekehrt übrigens auch: Man legt ein Notenblatt auf den Scanner, der PC liest das ein und schreibt eine völlig neue und komplett editierbare Datei. Scannen ist auf diese Weise also auch nicht "Kopieren", sondern eben "Abschreiben". Der Scanner kann das Blatt nämlich nur "ansehen" - die PC-Software aber erkennt es dann und schreibt es neu. Es dürfte unmöglich sein, dies zu verbieten...
Und dann noch der Knaller: Im Internet gibt es alle diese KiTa-Songs, teilweise sogar in Formaten, bei denen man bereits für Gitarre oder Piano online transponieren und ausführen kann incl. Akkordtabellen usw., zum Runterladen und Ausdrucken völlig legal. Oder aber auch zum "selbst komponieren" (z.B. bei "scorio")! Wenn die VG Musikedition ein Recht hätte, das "Kopieren und Vervielfältigen von Noten" als illegal und abgabepflichtig ahnden zu können, würde das doch wohl kaum möglich sein, oder? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf mein erstes Blog in dieser Sache
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Schließlich fällt wieder einmal NIEMAND auf, dass diese letzte bundesdeutsche Kaste, die sich GEMA nennt, sich doch längst selbst ad absurdum geführt hat. Ich will hier nur daran erinnern, dass noch nie jemand danach gefragt hat, wieviel denn etwa die Produktivkraft der bundesdeutschen Komponisten und Textdichter überhaupt ausmacht? Genau! Das hängt - wie bei allen anderen Dingen nur davon ab, wieviel für diese Leistung bezahlt wird. Die Zeiten, in denen man gezwungenermaßen Noten, Platten oder Musikkassetten kaufen musste, sind lange vorbei. Die GEMA erhebt dennoch weiter ihre Zwangsabgaben und erzielt damit einen milliardenschweren Jahresumsatz. Soweit besteht sicher Einigkeit.
Fragt man aber, was mit dem ganzen Geld geschieht, das ja doch im Namen und Auftrage der "Urheber" einkassiert wurde, muss man leider realisieren, dass nur die ORDENTLICHEN Mitglieder der GEMA über die Verteilung dieser Umsätze entscheiden. DIE GEMA IST EIN SELBSTBEDIENUNGSLADEN! Da ich aber zu diesem Thema bereits jede Menge abgelassen und gebloggt habe, verweise ich auf alle meine vorangegangenen Blogs - Ihr müsst nur runter scrawlen.
Diesen aktuellen Link will ich aber noch empfehlen:
http://www.kult-werk.de/
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Bitte lasst euch nicht auf diesen Lizenzantrag ein - ihr braucht nichts zu bezahlen und macht euch auch nicht irgendwelcher Urheberrechtsverletzungen schuldig und ihr habt nichts zu befürchten!
Sollte die GEMA nachfragen und drohen, schreibt zurück, dass ihr im Sinne der VG Musikedition-Anspruchsstellung noch nie Noten kopiert und/oder vervielfältigt habt und das auch in Zukunft nicht tun werdet, weil es nicht gebraucht wird. Alle Ansprüche werden deshalb zurückgewiesen.
PS: Wenn ihr aber schon unterschrieben habt, müsstet ihr regelmäßig diese Aufstellung/Musikfolge ausfüllen und an die GEMA schicken...
Wundert euch aber nicht, wenn ihr trotz aller Androhungen der GEMA-Handlanger nichts von der GEMA hören werdet, falls ihr das nicht tut. Das alles will die GEMA nämlich gar nicht wissen und sie rechnet auch überhaupt nicht damit - ist viel zu viel Bürokratie und macht nur Stress. Stellt euch vor, alle 50.000 Kindergärten...
Die GEMA wird sich aber sofort melden, wenn ihr plötzlich nicht mehr zahlt. Ansonsten freuen sich die Ordentlichen Mitglieder über diese neuen und schönen Einnahmen. Deshalb am besten erst gar nicht unterschreiben, aus dem Vertrag wieder rauszukommen, ist viel, viel schwieriger, weil ihr dann quasi schon eingeräumt und zugegeben habt, dass ihr im Sinne des Anspruches Noten in eurer KiTa kopiert und vervielfältigt, selbst wenn das nie so war.
In solchen Fällen könnt ihr nur noch widerrufen.
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Das war jetzt keine Rechtsberatung sondern ein guter Rat!
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HG Franz
Franz de Byl
Musiker & Musiklehrer
Goethestr. 16A
10625 Berlin
49-30-8611000
http://www.franz-de-byl.com
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PS: Und Hier noch DAS Video zum Thema:
Der reale Irrsinn - GEMA vs. KiTas

GEMA - the Beat goes on...

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Hier endlich der von allen Fans lang erwartete Bericht über Künstler, die ohne Honorar auftreten, natürlich nur, "um einer guten Sache zu dienen", Benefiz, verstehste? Live Aid, Castor-Transport, usw., alles was Presse und Funk bringt...
Und über die dabei mitwirkenden Redakteure und Medienmogule.
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Damit das klar ist: Wann immer etwas über unsere Radio- oder Fernsehfrequenzen verbreitet wird, rappelt es in einer Kasse irgend eines Musik- und/oder Filmverlages. Das Rappeln wird umso lauter, je mehr Sendeanstalten sich der Übertragung anschließen. Unerträglich laut wird es jedoch, wenn sich weltweit RF- und FS-Anstalten, egal ob öffentlich-rechtliche oder private,  komplett gleichschalten (hier bei uns z.B. "Eurovision"). Dann leuchten alle Lampen in der GEMA-Kasse plötzlich hellrot auf und es rappelt und rappelt...
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Nun machen sich die wenigsten Verbaucher Gedanken darüber, wozu sie überhaupt Rundfunkgebühren bezahlen, oder bei den Privaten: diese gräßlichen Werbespots über sich ergehen lassen müssen.
Der Grund ist überall derselbe: Die Medien müssen einen gewaltigen Teil dieser Einnahmen an die UrheberrechtsInkassoGesellschaften - in der BRD also die GEMA - abführen, damit diese das ganze Geld "korrekt" an die betreffenden Urheber ausschütten und verteilen kann.
Wie beim Kommunismus funktioniert dieses System jedoch nur in der Theorie. In der Realität werden Redakteure und Journalisten geschmiert, nur ganz bestimmte Titel zu spielen. Viele so genannte Redakteure oder Moderatoren haben selbst unter Pseudonym Titel bei der GEMA gemeldet, die sie von einem armen und unbekannten Urheber für ein Bier und 'ne Currywurst vorher abgekauft hatten. Und Leute, die wie Bohlen oder Raab leider das deutsche Publikum auf ihrer Seite haben, kassieren gnadenlos ab und beuten rücksichtslos alles aus, was ihnen vor die Flinte kommt.
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Ich bin jetzt 60, aber das Problem, dass Rundfunkredakteure unter einem Pseudonym bei der GEMA irgendwelche Titel angemeldet und dann in ihren eigenen Sendungen mit öffentlich-rechtlicher Segnung rauf und runter gespielt hatten, obwohl die eigentlich keiner hören wollte, kenne ich schon vom damaligen SFBeat. Das war im Osten z.B. anders, weshalb manche Leute (allen voran: Wolf Biermann...) eilig den Weg in den Westen anstrebten. Weil sie nämlich sehr schnell mitbekamen, wie viel Geld man durch die GEMA verdienen kann. Heute machen sich die Neu-Ossis (die meist Wessis sind) deshalb völlig ohne Skrupel an den Topf: Z.B. beim MDR KiKa - oder besser noch: beim ZDF-MoMa. Da treten jeden Morgen irgendwelche Gruppen auf, die - wie schon 1970+ - nur durch Korruption und Bestechung da hinein gekommen sind, weil das ZDF ja so arm ist und deshalb lediglich Werbung für die Bands machen kann - aber die gesamte ARD samt ZDF ist angeschlossen! Wer wollte da nicht mitabsahnen, nicht wahr, Dunja Hayali und Cherno Jobatey?
Da kann man als Künstler auch schon mal in aller Öffentlichkeit auf ein Honorar verzichten - durch die GEMA-Lizenzen kommt es ja um ein Vielfaches wieder rein. Man muss nur ein paar Monate bis zum nächsten offiziellen Ausschüttungstermin warten...
Ich persönlich bin absolut sicher, dass auch die ZDF MoMa-Redaktion mit nur EINEM einzigen Verlagsmanagement zusammenarbeitet.
Aber zurück zum Ausgangspunkt: Alle Künstler verzichten auf ihr Honorar! Ja, vielleicht. Aber verzichten auch die Musikverlage, die GEMA, undundund? Kein Honorar bedeutet z.B. auch,. keine KSK-Abgabe, Ausländersteuer usw. - und so landet dann der reine Ertrag nur noch bei der GEMA und deren "Mitgliedern".
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Seit Gründung der GEMA sind so Milliardenbeträge an Menschen verteilt und ausgeschüttet worden, die im tiefsten Sinne NIE selbst Urheber oder Schöpfer geistigen Eigentums - sondern lediglich Aufkäufer und dadurch Besitzer geistigen Eigentums anderer sind und waren.
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Wenn wir alle eine neue und wieder aufblühende Kultur wollen, müssen wir die tatsächlichen Schöpfer, Erfinder und Phantasten fördern und die GEMA vollständig abschaffen!
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Berlin am 31.01.2011

Ihr Kinderlein kommet - GEMA will jetzt Schutzgeld von KiTas erpressen

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Eigentlich wollte ich endlich mal ein paar Worte zu dieser unsäglichen "Alle Künstler verzichten auf ihre Gage"-Mär verlieren. Ich rede von der spätestens seit Bob Geldofs "Live Aid" um sich greifenden Benefiz-Psychomania, die dem immer-nur-gut-meinenden Publikum weis machen will, dass niemand, aber auch niemand dabei Geld verdient und alle nur für den guten Zweck usw.usw.
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Diesen Blog-Beitrag muss ich jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, weil ein sehr guter Freund (nämlich Christian Woyke von The Cell) mir gestern folgenden Hinweis für meine "GEMA-Sammlung" gegeben hat:
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Heute ging die Meldung dann noch weiter durch die Medien. Auch hat die GEMA bereits eine Stellungnahme herausgegeben:
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GEMA zu ihrem KiTa-Schutzgelderpressungs-Feldzug
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Gelesen? Aha, es geht der GEMA also lediglich um "unerlaubtes Kopieren" von Noten verlagsrechtlich geschützter Werke...(!!??) - und dieses "Argument" wurde auch als wesentlicher Urheberrechtsverletzungstatbestand in den Medien kolportiert, wobei als populärstes Beispiel ein Kinderlied mit dem Titel "Dicke rote Kerzen" Erwähnung fand.
Mir sind zwar jede Menge Weihnachtslieder bekannt und ich gehöre sogar zu den wenigen Musiklehrern, denen geläufig ist, dass auch "Greensleeves" einmal ein beliebtes Weihnachtslied war, aber ein Lied mit 'ner dicken Kerze kenne ich nicht, also starte ich einmal eine intensive Internet-Recherche.
Als erstes stoße ich dabei auf eine Website, auf der sich der genannte Song völlig kostenlos in Form einer Notenschrift im PDF-Format herunterladen und ausdrucken lässt:
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http://www.tritonus.eu/AdventWeihnachten/Dickerote.pdf
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Das könnte natürlich auch jede KiTa völlig sorglos machen und auf dem hauseigenen Computer so häufig ausdrucken, wie eben aufgrund der Anzahl der Kids in der KiTa alle Jahre wieder nötig - ohne auch nur eine einzige Kopie einer Verlagsdruckschrift oder sonstwas in dieser Richtung anfertigen zu müssen. Wo ist also das Problem?
Richtig: Die GEMA-Argumente sind vorgeschoben. Ich recherchiere also weiter.
Während mir durch den Kopf geistert, dass u.a. ja auch jedes Blatt Papier im Copyshop mit einer Urheberrechtsabgabe belegt ist, und die KiTa ja sicher auch das entsprechende "Gesangsbuch" des Verlages irgendwo einmal gekauft haben musste...suche ich erst einmal bei der GEMA Werke-Recherche und erhalte folgende Auskunft:
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Dicke rote Kerzen / Urheber und Verlag lt. GEMA-Werkedatenbank
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Na also: Ein "ordentliches" Mitglied namens Detlev Jöcker (Komposition) mit seinem eigenen Musikverlag namens "Menschenkinder GmbH" (auch ordentliches Mitglied!), ein weiteres "ordentliches" GEMA-Mitglied namens Rolf Krenzer (Texte) und ein späterer Bearbeiter namens Friedmann Dressler, der eine "Klassik-Bearbeitung" dieses Welthits verbrochen haben soll, bei dem ich mit Interesse als erstes wahrnehme, dass es sich bei diesem aus Dresden stammenden Cellisten der Duisburger Philharmoniker um einen absoluten Wagner-Fan handeln soll!! Aha, denke ich, Wagner...
Na, egal - ich informiere mich über Herrn Jöcker, dessen Name ich auch zum ersten Mal (wie die anderen, Menschenskind!!) gehört habe. Und lese, dass dieser bei Herrn Peter Janssens, Erfinder des Sacro Pops (!!), studierte. Da ich den Namen und die Person des Peter Janssens aus meiner Jugendzeit her noch sehr gut kenne, ist das Bild vor meinem geistigen Auge nun vollständig:
Hier sehen Sie Herrn Detlev Jöcker:
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Richtig: Von weitem könnte man glatt annehmen, dass es sich um Dieter B...
aber lassen wir das mal...

Zurück zu dem sehr geschätzten Herrn Lorenz Maroldt, der in seinem Kommentar davon spricht, dass die GEMA 56 Euro zzgl. MWSt (7%) von jeder der 36.000 bundesdeutschen KiTas erheben will, was einen jährlichen Gesamtumsatz von netto 2,02 Mio Euro ergeben würde.
Ich lasse jetzt mal die von der GEMA vorgeschobene "VG Musikedition" außen vor, weil es sich hierbei ohnehin nur um eine Art Strohmann-Veranstaltung der GEMA handelt, und frage mich:
WER wird von diesen 2 Mio netto profitieren? Na? Genau: NUR MUSIKVERLAGE - allen voran mit geschätzten 800.000 Euro netto jährlich: Menschenkinder GmbH in Symbio Detlev Jöcker!!!
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Hallo KiTas: Lasst euch KEINEN Tarifvertrag von der GEMA aufschwatzen! Ihr müsst NICHTS unterschreiben oder ändern! Die GEMA wird NIEMALS derartige Ansprüche durchsetzen können. Wenn ihr aber so bescheuert seid, einen Vertrag mit der GEMA zu machen, seid ihr selbst schuld! Und müsst bezahlen.
Hallo Politiker: Sorgt endlich dafür, dass die Musikverlage in Bezug auf jede Art deutschen und internationalen Liedgutes, was nachweislich älter als 70 Jahre datiert, ENTEIGNET werden. Neuanmeldungen oder so genannte Bearbeitungen urheberrechtlich freier Werke dieses Ursprungs dürfen nicht mehr dahingehend erlaubt sein, dass der Neuanmelder eigene Rechte erwerben kann. Die Werke gehören dem VOLK. Es dürften lediglich Interpretenrechte anerkannt und veräußert werden können. Und diese sollten gegenüber den Kompositions- und Textrechten ohnehin längst um ein riesiges Maß erhöht werden - siehe auch:
Argumente zu einer gerechteren Bemessung der Interpretenrechte
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Hallo Detlev: Ich kann es dir leider nicht ersparen, du bist nix anderes als ein Parasit! Aber du nutzt die Möglichkeiten, die dir die Kirchen geben, wirklich eiskalt und vorbildlich, genau wie dein früherer Mentor, dieser Impresario, der den Geldwechsel und Handel wieder in die Tempel zurückgebracht hat! Ich werde nie vergessen, wie dieser superschlaue Monopolist der Kirchenmusik mir damals einen Preis als bester Gitarrist und Sänger übergab - da war ich 15 / anno 1965 - und mich für seine KirchenPopBands anheuern wollte. Ich habe den schon damals total verachtet...
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Die GEMA hat übrigens fast zeitgleich mit diesem neuerlichen Schutzgelderpressungsvorhaben ihren Mitgliedern die triumphierende Botschaft überbracht, dass aufgrund unerwarteter Zusatzeinnahmen in erheblicher (aber natürlich nicht bezifferter) Höhe aus der Geräteabgabe für PCs für den Zeitraum 2002-2007 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden müsse, damit über die Verteilung dieser Zusatzeinnahmen bestimmt werden könne...
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"Liebe GEMA Mitglieder" (Gema-Brief zur MV)
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Hallelujah!!

Euer Franz de Byl, am 28.12.2010


GEMA, GEMA, warum hast du so große Zähne?

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Is' klar: Damit ich dich besser fressen kann...
Ausgerechnet zum diesjährigen St. Martinstag zeigt die GEMA einmal wieder ihre Zähne und lässt durch die bundesweite Presse mitteilen, dass alle St.-Martins-Umzüge "eigentlich" gemapflichtig seien - sie will also wohl spätestens ab dem nächsten Jahr auch hier noch zusätzlich abkassieren und bereitet ihren neuen Fischzug schon mal pressemäßig vor...
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Alle Betroffenen sind in jeder Hinsicht daher gut beraten, wenn sie sich bereits jetzt zur Gegenwehr rüsten. Ich habe einmal recherchiert, wer denn überhaupt derartige Umzüge organisiert und ob diese z.B. ähnlich einer Demonstration meldepflichtig sind. Danach sind als Organisatoren von St-Martins-Umzügen entweder Kirchen, Schulen oder Vereine auszumachen - aber ob die Umzüge anzeigepflichtig sind, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden (vielleicht wisst ihr ja mehr, dann bitte ich freundlich um mitteilende Aufklärung im Kommentarfeld).
Nun ist es ja so, dass Kirchen, Schulen und Vereine ohnehin pauschalverrechnete GEMA-Abgaben für ihre Aktivitäten leisten mussten und müssen - und soweit mir bekannt ist: Dies bereits seit STAGMA-Zeiten=rund 100 Jahre. Hinzu kommt, dass die bei solchen Umzügen gemeinsam gesungenen Lieder samt und sonders traditioneller Herkunft und Natur sind und daher vollständig gemafrei.
Was ist also geschehen, dass die GEMA A.D. 2010 plötzlich aus ihrem Turm herabsteigt, um hier "neue" und zusätzliche Ansprüche anzumelden?
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Richtig: Irgendein Verlag oder ein Dieter Bohlen, Ralph Siegel, Dieter Dehm usw. hat die Songs bei der GEMA als so genannte Neubearbeitungen traditioneller Werke "urheberrechtlich" angemeldet - und schon kann es in seiner Kasse klingeln, nämlich wenn von da an dann "seine" Lieder gesungen werden. Wie einfach dies ist und wie null-urheberrechtliche Qualitäten es dazu braucht, wird hier auf sehr humorige Weise veranschaulicht:
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Im letzten Jahrhundert hatte die GEMA noch Verständnis für ihre Daseinsberechtigung dadurch zu erheischen versucht, indem sie "...damit der Urheber zu seinem Recht kommt" neben ihrem Pegasus-Logo abgedruckt hatte. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei, denn inzwischen wissen einfach viel zu viele Bürger, dass die GEMA niemals das Recht eines Urhebers im Fokus ihres Interesses hatte, sondern ausschließlich die Besitzanreicherung der so genannten Rechteinhaber - also ihrer (ordentlichen) Mitglieder. Und die sind zu über 90% nun mal absolut keine Urheber im eigentlichen und auch nicht im urheberrechtlichen Sinne, sondern ausnahmslos Verleger sowie Einzelunternehmer und Handlungsreisende in Sachen Musikrechte, die Kompositionen und Texte von echten Urhebern abkaufen oder auch einfach stehlen - vorzugsweise aus der 3. und 4. Welt, Hartgesottene aber auch direkt beim Nachbarn (Bushido pp.), und danach als ihren urheberrechtlichen Besitz bekannt geben.
Also letztlich nichts anderes als Zuhälter und Menschenhändler, die von anderen, die sie als Sklaven gekauft oder ausgelöst zu haben behaupten, anschaffen lassen. Aber die ganze Kohle "leider" (heul...) selbst einbehalten müssen, was natürlich nur zu der Ausgebeuteten eigenen "Schutz" geschieht usw.usw....Zuhälter, eben.
Aber diese Zuhälter sind gleichzeitig diejenigen, die in der GEMA ein ordentliches Stimmrecht, also das Sagen haben - diese Art Selbstbedienungsladen ist in Europa einmalig, selbst die Bänker könnten diesbetreffend richtig neidisch werden...
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St. Martin soll ja nun seinen Mantel für einen Bettler geteilt haben und zur damaligen Zeit hatte dieser Bettler sicherlich noch keinen Daimler um die Ecke zu stehen und mehrere Pässe samt Flugboni in der Tasche (wie z.B. Hans Brunckhorst) - sondern war vermutlich gerade tatsächlich dabei, ohne St. Martins Hilfe nur noch selbststerbehilflich abdanken zu müssen. Und wenn das so war und diese so herzzerreißende Saga auch heute unseren Kindern immer noch überliefert und nahegebracht werden soll -
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WAS HABEN DIESE GEMA-ZUHÄLTER SICH DA EINZUMISCHEN?
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Wir werden wohl eine erneute GEMA-Petition einreichen müssen. Wer hat Lust, die zu machen? Meine Unterstützung ist verbrieft.
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Euer Franz de Byl
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Wie groß ist der GEMA-Schattenhaushalt?

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Die GEMA gibt in ihren Geschäftsberichten regelmäßig einen Ertrag von rund 800 Millionen Euro (2009 = 841 Mio.) an.
Dabei kann es sich aber kaum um den jeweils jährlichen Gesamtertrag handeln, denn dies würde rein statistisch bedeuten, dass jeder deutsche Staatsbürger jährlich nur etwa 10 Euro durchschnittlich für die GEMA aufzuwenden hätte.
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Setzt man dem gegenüber, dass die GEMA nahezu überall kassiert - eine Auflistung würde mein Blog sprengen, aber ich hoffe, dass jede/r LeserIn selbst weiß, dass in fast allem was wir täglich benötigen, eine GEMA-Abgabe steckt - kann diese Durchschnittsbelastung einfach nicht stimmen.
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Aber die GEMA gibt auch selbst in ihrem (letzten) Geschäftsbericht an:
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"Der Gesamtertrag der GEMA für ihre Rechteinhaber aus aller Welt belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf € 841,0 Mio."
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Was lässt sich darunter verstehen? Aus meiner Sicht bedeutet dieser salomonische Satz nichts anderes, als dass die GEMA ihre tatsächlichen Einnahmen nicht bekannt geben will. Und das erinnert stark an viele andere Schattenhaushalte in unserer so offenen und ehrlichen Gesellschaft (z.B. den der Katholischen Kirche - nach der GEMA mein ganz persönlicher Lieblingsfeind #2...).
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Wer weiß mehr darüber? Höchste Diskretion wird natürlich zugesichert!!
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Franz de Byl, Berlin am 20. Juli 2010

Neue GEMA-Petition

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Es gibt eine neue GEMA-Petition, die von unserem sehr geschätzten Norbert Barth eingereicht wurde:
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Diese Petition wird aller Voraussicht nach jedoch wohl ins Leere laufen, und sie stellt auch keine Forderungen, die von den Politikern erfüllt werden könnten, wollten oder müssten. Die Hinweise auf die Nazi-Geschichte der GEMA sind zwar für viele Menschen sicher höchst aufschlussreich, interessant sicher auch, wie sehr die gesamte Wagner'sche Familie diese mafiaähnliche feine Gesellschaft gegründet und bis heute geprägt hat, ich glaube jedoch nicht, dass unsere Politiker sich zutrauen, hier eine "Aufsicht" übernehmen zu können. Mit den Banken ist es doch das gleiche Dilemma. Insofern halte ich diese Petition bei allem Respekt Herrn Barth gegenüber für gut gemeint aber völlig aussichtslos.
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Und bin inzwischen kurz davor, eine eigene Petition einzureichen, mit ganz konkreten und auch durchsetzbaren Forderungen, wie ich sie bereits in diesem Blog wie folgt aufgestellt hatte:
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Es wäre aus meiner Sicht viel wichtiger, mit der GEMA-Petition z.B. solche Forderungen zu verbinden wie:
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- dass die Lizenzbezüge der einzelnen Ordentlichen Mitglieder der GEMA sofort offen gelegt werden müssen (ähnlich wie bei Manager- und Politikergehältern)
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- dass eine namentliche Liste der 3.200 Ordentlichen Mitglieder öffentlich oder zumindest für alle 57.000 außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder der GEMA zugänglich gemacht werden muss, damit überhaupt einmal eingeschätzt werden kann, wie stark der Anteil an Verlegern und deren Verflechtung zu den angeschlossenen und außerordentlichen Mitgliedern ist.
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- dass die GEMA gezwungen wird, die Ausschüttung aller von ihr eingenommenen Lizenzen zugunsten der Interpreten in der GVL um mindestens 1000 % zu erhöhen - und zwar NUR auf Kosten ihrer eigenen Klientel und nicht auf Kosten der VG Wort. Gleichzeitig muss die GVL gezwungen werden, neue und angepasste Vergütungssätze zu erstellen, bei denen erstmalig auch Live-Auftritte ihrer Mitglieder Berücksichtigung finden.
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- dass die GEMA bei allen Kleinveranstaltern (Kneipen, jede Art Ladengeschäfte, Galerien, Schiffe, Vereine usw.) KEINE zusätzlichen oder Extra-Aufführungslizenzen verlangen darf. Alle diese Betriebe zahlen bereits eine GEMA-Pauschale für Radio-, CD-Player, TV- und PC- usw.usw. -"Veröffentlichungen" des GEMA-Repertoires. Wenn ein Live-Musiker auf einem Dampfer oder in einer Eckkneipe spielt, wird ja wohl der CD-Player oder das Radio dabei abgeschaltet. Und wenn dann von diesem Live-Musiker dasselbe gespielt wird, was zu gleicher Zeit ansonsten aus der Konserventröte brüllte, ist es längst bezahlt - und zwar mehrfach: auf jeder CD, bei jeder Rundfunkanstalt, in jedem Krankenhaus, Flughafen, jeder Kirche, jeder Schule... alle zahlen! Der einzige Unterschied besteht nur in der Leistung des Interpreten vor Ort - und NICHT der der "Komponisten/Textdichter", oder? Diese Urheber haben längst und über Gebühr kassiert. Der Interpret aber erhält weniger Gage, weil der Veranstalter gezwungen ist, für dessen Vorstellung eine nicht erklärbare, zusätzliche Abgabe an die GEMA zu leisten (...die dann von solchen Leuten wie Hans Brunckhorst letzten Endes vereinnahmt wird!).
Kurz und gut: EINE Pauschale und fertig!! Keine Sondergebühren für Live-Musik oder Großbildleinwand oder Lautsprecher auf den Toiletten (...man glaubt es nicht!).
EINE Pauschale für jeden Betrieb und gut ist! Und: Jeder Betrieb meldet, welche Musik bei ihm wie häufig gespielt wurde. Per Jahresmeldung, einfach gemacht durch die GEMA Werkerecherche und die eigene Diskothek - wie es jede FS und Rundfunkanstalt machen muss (hierzu wird es noch einige Anmerkungen im nächsten Blog geben). Dann wird plötzlich klar werden, wie unglaublich häufig z.B. Hans Brunckhorst oder Herr Wahren gespielt wird...
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- dass ein Rechtsprüfungsauftrag zur Prüfung einer Klage gegen die GEMA wegen Verstoßes gegen das Mitbestimmungsrecht, wegen Veruntreuung der eingenommenen Lizenzen, wegen undurchschaubarer und willkürlicher Erhebung von Lizenztarifen, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht, wegen Verschleierung der Abrechnungen, wegen Nichterfüllung eines staatlichen Kulturauftrages, wegen geschäftsmäßiger und dauerhafter Übervorteilung bei gleichzeitiger Benachteiligung Einzelner usw.usw.
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Habe fertig!

Sterbehilfe für die GEMA

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Die GEMA wacht auf. Oder tut sie nur so...
Jedenfalls hat die GEMA - ich glaube zum ersten Mal während ihres Bestehens - die Staatsanwaltschaft für Betrugsfälle innerhalb ihres eigenen Hauses bemüht!! Sagenhaft!
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GEMA-Pressemitteilung
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Bayerischer Rundfunk
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Ist das nicht schön? Ja, es ist schön, aber werden uns hier nicht nur ein paar armselige Bauernopfer präsentiert, mit deren Hilfe die GEMA lediglich davon abzulenken versucht, dass genau diese Betrügereien Marke Hans Brunckhorst zu ihrem Tagesgeschäft gehören. Der "ehrliche" Urheber oder Mitarbeiter ist doch bei der GEMA mindestens genauso unbekannt und verlacht wie der "ehrliche" Steuerzahler und "unbestechliche" Staatsdiener bei den Bürgerämtern, insbesondere den Bauämtern.
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Zitat aus der Pressemitteilung:
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„Für die GEMA ist es besonders wichtig, den Fall lückenlos aufzuklären. Wir legen großen Wert auf Transparenz und eine offene Kommunikation – soweit das bei laufenden Ermittlungen möglich ist. Zum aktuellen Zeitpunkt können wir davon ausgehen, dass es sich um einen beispiellosen Einzelfall, der keineswegs Rückschlüsse auf das gesamte System der GEMA zulässt, handelt“.
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Ein beispielloser Einzelfall? Ich behaupte, das ist der Regelfall! Aber erfreuen wir uns einmal daran, wie die GEMA sich windet und herauszureden bemüht - wie sie unablässig versucht, ihre eigene Daseinsberechtigung zu beteuern. Um dann z.B. im gleichen Atemzug der "Reue" folgendes "Sonderangebot" anzuordnen:
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GEMA bietet Sondertarif zur Fußball WM
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Das ist GENAU die Abzocke, die wir alle von der GEMA gewohnt sind! Was soll diese Schutzgelderpressung? Alle zahlen Rundfunk- und Fernsehgebühren. Diese bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Lizenzabgaben, die die öffentlichen Rundfunkanstalten an die GEMA abführen müssen. Alles ist längst und über Gebühr bezahlt! Dass bei öffentlichen Video-Screens auf Großbildleinwand eine weit größere, urheberrechtliche Zusatzabgabe nötig sei, würde voraussetzen, dass sich alle Zuschauer gleichzeitig bei sich zu Hause UND vor der Großglotze den Scheiß angucken - wie aber soll das gehen? Oder liegt das vielleicht daran, dass die GEMA natürlich weiß, dass alle beim Fußball ohnehin und verfassungsgemäß alles doppelt sehen - aber nur für einmal Sehen bezahlt haben? Hören kann bei dem Krach sowieso niemand mehr und wenn die Pausenmusik spielt, dreht der Mann am Tresen ohnehin den Ton ab und spult das normale Disko-Programm aus seinem Brüllheimer ab...
Wo holt die GEMA also die doppelte Menge von Zuschauern her?
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Und dann: WAS wird bei Fußball WMs überhaupt an GEMA Repertoire veröffentlicht? Hat Dieter Bohlen etwa die La Ola als seine Komposition gemeldet? Und unsere sonstigen "großen" Komponisten all die anderen hörbaren Laute als ihre Komposition unter "Aleatorik" bei der GEMA in Anspruch genommen? Wer verdient, wenn das Öffnen einer Bierflasche zu hören ist?
Wieso müssen selbst Gehörlose auch GEMA-Gebühren zahlen?
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Dies gibt zu Bedenken
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Franz de Byl

http://www.franz-de-byl.com
http://www.floez.com